Beschreibung
Für professionelle Betreiber von Abenteuerparks sind unregelmäßige Bremsen ein Problem, das die Sicherheit und den Durchsatz beeinträchtigt. Die zipSTOP Zip Line Brake (ZSIR150-20A) löst dieses Problem, indem sie die mechanische Reibung durch fortschrittliche magnetische Wirbelstromtechnologie ersetzt. Als Industriestandardlösung bietet sie ein gleichmäßiges, selbstregulierendes Bremserlebnis für Fahrgäste mit einem Gewicht von 15 bis 150 kg und reduziert so drastisch die Ausfallzeiten bei der Wartung und die Haftungsrisiken, die mit dem Aufprall der Fahrgäste verbunden sind.
Ideale Anwendungen
Abenteuerparks mit hohem Durchsatz: Automatisches Zurücksetzen ermöglicht schnelle Intervalle für die Fahrer.
Canopy Tours & Seilbahnen: Primärbremsung für Leinen mit Ankunftsgeschwindigkeiten von bis zu 36 km/h (22 mph) [1:1-Verhältnis].
Kursabschlüsse: Ideal für Plattformen, die eine präzise Abbremsung mit geringer Geschwindigkeit erfordern.
Variable Fahrergruppen: Passt sich automatisch an Gewichtsunterschiede an, ohne dass das Personal eingreifen muss.
Technische Daten
Zertifizierungen: ASTM F2959-18, Consensus Standard for Aerial Adventure Kurse; geprüft in ISO 17025 akkreditierten Laboren.
Nenntragfähigkeit: 15 – 150 kg (33 – 330 lbs).
Nennarbeitsgeschwindigkeit (1:1): 0 – 36 kph (4 – 22 mph).
Nennarbeitsgeschwindigkeit (2:1): 0 – 60 km/h (6 – 37 mph) [Erfordert die Montage einer Untersetzungsleitung].
Geräteabmessungen: 80 mm x 320 mm x 216 mm (3,15 x 12,6 x 8,5 Zoll).
Gewicht des Geräts: 23,5 kg (52 lbs).
Bremsleinenverlängerung: Max. 12,5 m (41 ft).
Materialkonstruktion: Gehäuse aus Aluminiumlegierung, interne Komponenten aus verzinktem Stahl, wetterfestes Design.
- Modellnummer: ZSIR150-20A
Betriebliche Effizienz & Technik
Der zipSTOP nutzt die magnetische Wirbelstrombremse, eine berührungslose Technologie, bei der der Bremswiderstand durch die Bewegung einer leitenden Oberfläche durch ein Magnetfeld erzeugt wird. Dieses System ist selbstregulierend: Je schneller ein Fahrer oder eine Fahrerin ankommt oder je schwerer er oder sie ist, desto größer ist der Widerstand, so dass jedes Mal ein komfortabler Verzögerungsweg gewährleistet ist.
Optimierung des Durchsatzes: Das Gerät setzt die Bremsleine automatisch zurück, nachdem jeder Fahrer ausgestiegen ist. Dadurch wird die Interaktion mit dem Führer minimiert und eine höhere Anzahl von Fahrern pro Stunde (RPH) ermöglicht.
Redundanz: Sie ist als Primärbremse konzipiert und lässt sich nahtlos mit Notbremsgeräten (EAD) kombinieren, um ein ausfallsicheres Abbruchsystem zu schaffen.
Beständigkeit: Im Gegensatz zu Reibbelägen, die ihre Eigenschaften bei Nässe oder Hitze verändern, bleibt die Bremsleistung von Magnetbremsen bei Regen, Hitze und Kälte stabil.
Zipstop Jahresdienst
Um die Garantie für deine zipSTOP-Seilzugbremse aufrechtzuerhalten und die Einhaltung der Sicherheitsstandards zu gewährleisten, müssen alle Geräte einer jährlichen Wartung unterzogen werden. Die Wartung ist ein jährlicher Prozess, der sicherstellt, dass dein zipSTOP ordnungsgemäß funktioniert und verschlissene Teile, wie das Gurtband, ersetzt werden. Die rechtzeitige Wartung deines zipSTOPs trägt dazu bei, die Garantie zu erhalten und die Leistung zu maximieren. Außerdem ist eine jährliche Wartung vorgeschrieben, um die Einhaltung von Sicherheitsstandards wie CE und ANSI zu gewährleisten. Überprüfe die zipSTOP-Jahresdienstgebühr.
So wählst du das richtige zipSTOP-Gerät für deine Seilbahn aus
Wähle ein Gerätemodell/einen Untersetzungsgrad, dessen maximale Gerätegeschwindigkeit unter allen Bedingungen höher ist als die maximale Ankunftsgeschwindigkeit. Die maximale Geschwindigkeit des Geräts muss ausreichend höher sein als die maximale Ankunftsgeschwindigkeit, um Schwankungen und andere Faktoren zu berücksichtigen.
- Maximale Ankunftsgeschwindigkeit < 36 kph [22 mph] -> zipSTOP 1:1
- Maximale Ankunftsgeschwindigkeit < 60 kph [37 mph] -> zipSTOP IR, zipSTOP 2:1
- Maximale Ankunftsgeschwindigkeit < 72 kph [45 mph] -> zipSTOP SPEED 2:1

Wartung & Lebenszyklus
Eine Investition in zipSTOP senkt die Gesamtbetriebskosten (TCO) durch die geringere Abhängigkeit von Verbrauchsmaterialien.
Keine Reibklötze: Das Magnetsystem ist berührungslos und eliminiert den täglichen Verschleiß, der bei Bremsbelägen auftritt.
Wartungsintervalle: Jährliche Rezertifizierung (alle 12 Monate nach der ersten 15-monatigen Periode) sichert die langfristige Einhaltung der Vorschriften und die Gültigkeit der Garantie.
Vor Ort austauschbare Teile: Die Bremsgurte und der Stoßfänger sind so konzipiert, dass sie vor Ort von fachkundigem Personal leicht überprüft und ausgetauscht werden können, um die Ausfallzeiten zu minimieren.
Experten-FAQ
F: Kann der zipSTOP als einzige Bremsvorrichtung auf einer Seilbahn verwendet werden?
A: Nein. Der zipSTOP ist zwar eine äußerst zuverlässige Primärbremse, aber die Industriestandards (z. B. ACCT und ASTM) verlangen die Verwendung eines unabhängigen Notauffanggeräts (Emergency Arrest Device, EAD), um die Sicherheit des Fahrers im Falle eines Ausfalls des Primärsystems zu gewährleisten.
F: Wie wirkt sich die Konfiguration der 2:1-Reduktionslinie auf die Leistung des Geräts aus?
A: Eine 2:1-Konfiguration verdoppelt effektiv die Bremskapazität und ermöglicht höhere Ankunftsgeschwindigkeiten von bis zu 60 km/h (37 mph). Bei dieser Konfiguration wird die Leine durch eine Seilrolle an der Seilrolle geführt und in der Nähe des Geräts verankert, wodurch die Ausfahrgeschwindigkeit der Leine gegenüber dem Fahrer halbiert wird.
F: Ist die Bremskraft für verschiedene Fahrergewichte einstellbar?
A: Die Bremskraft ist selbstregulierend durch die Wirbelstromphysik. Du musst das Gerät nicht manuell auf unterschiedliche Gewichte einstellen; der magnetische Widerstand steigt proportional zur Geschwindigkeit und Masse des Fahrers, um eine sichere Verzögerung zu gewährleisten.
F: Was ist die maximale Leitungsausdehnung und wie wirkt sie sich auf die Gestaltung der Bremszonen aus?
A: Die maximale Leinenlänge beträgt 12,5 m (41 ft). Die Ingenieure müssen die Länge der „Bremszone“ so berechnen, dass sie diese volle Ausdehnung plus einen Sicherheitspuffer enthält, damit der Fahrer nicht gegen das Gerät oder die Endverankerungsstruktur stößt.














